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  • Saison 2018: Team Schindelhauer-Gates

    Für unser Team Schindelhauer-Gates geht die Saison zu Ende und wir nutzen die Gelegenheit, um zurückzuschauen.

    Unser Team nahm in der Saison 2018 an mehr als 40 Rennen teil, mit noch weiteren Wettbewerben in der Region um Berlin und kleinere Fixed- und Cross-Rennen, für den Spaß an der Sache. Als Werksteam liegt das erste Ziel darin, Equipment zu testen und zu zeigen, dass der Gates-Carbon-Drive-Zahnriemenantrieb auch unter härtesten Rennbedingungen mithalten kann – und einiges an Watt-Leistung problemlos aushält.


    Karla vorneweg


    Karla Sommer ist unsere erfolgreichste Fahrerin in diesem Jahr. An ihren ersten Saisonsieg erinnert sie sich gern zurück: Rad Race Last Woman Standing im März, ein Rennen auf einer Berliner Kartbahn. Dies war der erste von vielen Erfolgen – Karla nahm an elf großen Fixed-Gear-Rennen teil, gewann sechs und belegte die Top 3 in acht davon. Sie gewann die German Fixed Crit Series und nahm am Red Hook Crit Mailand teil, das größte Fixed-Rennen in Europa, wo sie Platz 21 von 66 Starterinnen belegte.

    „Der schönste Sieg der Saison war Rad Race Last Woman Standing, es war unverhofft und sehr emotional, mit Freunden und dem Team von Schindelhauer Bikes am Rand der Strecke.

    Red Hook Crit Mailand war unglaublich, besonders als älteste Starterin im Feld, wo ich mich mit den besten Rennfahrerinnen der Welt messen konnte und in der ersten Gruppe ins Ziel fuhr. Die Platzierung war dabei nebensächlich, die Atmosphäre macht einfach Lust auf mehr.

    2019 plane ich vermehrt bei internationalen Rennen anzutreten. Ich freue mich auf den Fixed Nations Cup in Dijon und hoffe auf weitere Red Hook Crits in Europa.“


    Buebe us Züri


    Einer unserer drei Schweizer Fahrer, Adrien Merkt, hatte einen guten Start in die Saison. Er gewann das Fixed-Rennen in Montecatini Terme als Teil des Italian Fixed Cup. Er trat zusammen mit seinem Zürcher Freund Yvan Morf an, welcher den fünften Platz belegte.

    Beide gingen darauf beim Red Hook Criterium Brooklyn an den Start, mit einem 16. und 30. Platz unter den besten Fixed-Rennfahrern der Welt. Dieses Rennen war ein Highlight für die beiden Studenten. Besonders beim imposanten Unwetter im Finale, mit Blitz und Donner, rutschte beiden das Herz in die Hose. 
    Nach dem Rennen in Brooklyn starteten sie beim Rad Race Fixed42 in Berlin, wo Adrien mehrmals attackierte und den Titel „Top-Antagonist“ des Rennens verliehen bekam. Einen Monat darauf startete er bei einem weiteren Rennen im Rahmen des Italian Fixed Cup in Lissone, wo er die Serie auf dem dritten Gesamtplatz beendete. Yvan hoffte, trotz einiger guter Resultate, auf mehr:

    „Leitungsmäßig ist es bei mir leider die ganze Saison nicht wie gewünscht gelaufen, aber die ganzen Trips durch Europa, die neuen/bestehenden Bekanntschaften waren definitiv ein Highlight! Wir hoffen, Zuricrit 2019 weiterzubringen, das erste Fixed-Gear-Kriterium in der Schweiz, welches wir 2018 zum ersten Mal erfolgreich auf die Beine stellen konnten.“

    Der Dritte unserer Zürich-Fahrer, Dylan Longridge, wird 2019 in Neuseeland verbringen, wo er im Rahmen seines Geologiestudiums zum Thema Tiefseevulkanismus forscht. Für die Zeit über Wasser hat er seinen Hektor-Aufbau mitgenommen und hofft, bei Rennen in der neuseeländischen Fixed-Gear-Szene mitzumachen.


    Paul und Karsten – Fixed und Cross


    Paul Göhrke, unser Fahrer aus Berlin, fährt sowohl Fixed- als auch Cross-Rennen. Mit seiner Körpergröße von 2,00 m und dem 64-cm-Hektor-Rahmen fällt Paul bei Rennen besonders auf. Er hat 2018 acht Top-10-Platzierungen eingefahren. 
    Paul's Lieblingsrennen war Grinduro in Schottland, wo er mit Karsten Zeiger aus unserem Cross-Team antrat. Beide gewannen die Single-Speed-Wertung auf einem Ludwig XIV-Modell als Gravel-/Renn-Aufbau und beendeten das Rennen auf dem 23. und 24. Platz in der Gesamtwertung – unter allen Fahrern, inklusive derer mit Gangschaltung.

    Karsten gewann außerdem die Single-Speed-Wertung beim Standert Points Cross im März. Das Putz-Set für sein Bike, welches er als Preis überreicht bekam, fand nach vielen Cross-Rennen eine sinnvolle Anwendung.


    Raschi – die gute Seele des Teams 


    In den Randbezirken von Berlin geboren und unser fleißigster, aber nach eigener Aussage, unambitioniertester Fahrer im Team: Thorsten "Raschi" Rasch ist die gute Seele von Team Schindelhauer-Gates, welcher innerhalb Deutschlands bei fast jedem Fixed-Rennen dabei war. Für ihn geht es um den Spaß an der Sache, Resultate sind nebensächlich. 

    Sein Lieblingsrennen 2018 war This Is Not Brooklyn Dresden, wo er im September antrat. Im Vordergrund stand für Ihn die entspannte Atmosphäre und die Leute, die er von vielen Rennen kennt. Raschi ist in der Deutschen Fixed-Szene gut vernetzt und mit seiner lockeren Art sehr beliebt.

    Auch für seine Teamkollegen hat er immer ein offenes Ohr – wenn Raschi bei einem Rennen mit uns dabei ist, wird es ein guter Tag.


    Crit-Girls Dani und Sam


    Unsere beiden Amerikanerinnen bekamen viel Aufmerksamkeit dieses Jahr, Sam Fox und Dani Morshead waren unsere Gastfahrerinnen beim Red Hook Criterium. Beide fuhren bereits bei einigen Straßenrad-Kriteriumsrennen in den USA gute Erfolge ein. Sam ging bei ihrem allerersten Fixed-Gear-Rennen in Brooklyn an den Start, wo sie einen imposanten sechsten Platz im Finale belegte. Sie war so beeindruckt von der Atmosphäre und dem Rennen, dass sie ihrer Wettkampf-Freundin Dani empfahl, beim Red Hook Crit in Mailand teilzunehmen.

    Aus San Francisco angereist, beeindruckte uns Dani sofort mit ihrem Charme und der offenen Persönlichkeit. Ihre erste Fahrt auf unserem Hektor mit Zahnriemenantrieb spornte sie für das Rennen an – sie war positiv überrascht von der Direktheit des Antritts und der steifen, aggressiven Rahmengeometrie.

    Dani, Sam und Karla Sommer starteten in derselben Gruppe in das Qualifikationsrennen. Während Dani und Karla locker innerhalb der ersten 20 Plätze ins Ziel kamen, wurde Sam sehr unglücklich in einen Sturz verwickelt. Sie fiel auf ihren Kopf, der zum Glück mit einem ABUS-Helm geschützt war, wodurch sie wortwörtlich mit einem blauen Auge und ein paar Kratzern davonkam. Nach dem ersten Schock und etwas Ruhe war sie den Rest des Abends in einer sehr guten Stimmung und kühlte ihr Auge mit Eis sowie kalten Bierdosen und feuerte die verbliebenden Fahrer an.


    Im Finale kamen Dani und Karla mit der ersten Gruppe ins Ziel, beeindruckt von der Geschwindigkeit der sehr technischen Strecke und dem Niveau des Wettkampfs – aber bereit, im nächsten Jahr erneut an den Start zu gehen.

    Wir freuen uns auf die Saison 2019 und sind gespannt auf weitere Rennen, in Deutschland und international, mit immer stärkeren Wettbewerben sowie Fahrerinnen und Fahrern. Wir bedanken uns bei den Renn-Organisatoren und unseren Sponsoren, die uns in dieser Saison, und einige bereits seit mehreren Jahren, unablässig unterstützt haben:


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